Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach, Konrad Lischka, Frank Patalong, 2011

Aus Rezensionen:
„Mit ihrem Buch ‚Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach‘ ist den beiden ein lebensnahes Buch gelungen – und eines der besten Bücher über das Ruhrgebiet.“ Welt am Sonntag

„Sie beschreiben diese faszinierende Mischung aus Arbeiterwelt und Ruhrtriennale, aus Currywurst und Kultur kenntnisreich, unterhaltend und so, dass sich das ganze Buch wie eine einzige Liebeserklärung an eine ebenso geschundene wie faszinierende Gegend liest.“ Elke Heidenreich, WDR4

„So ist ihr Buch ein empfehlenswerter Schmelztiegel geworden, genau wie das Ruhrgebiet selbst. Es sei jedem Ruhrgebietler empfohlen, der eine kritisch liebevolle Auseinandersetzung mit seiner Heimat verträgt und darüber hinaus jedem, der immer schon mal erfahren wollte, wie es im Ruhrgebiet abseits von der in den Medien oft so gern überzeichneter Tristesse wirklich ist.“ Britta Langhoff, Revierpassagen

„Der Altersunterschied der beiden und ihre unterschiedliche Herkunft (…) machen den besonderen Reiz des Buches aus, denn ihre Hintergründe sind gerade unterschiedlich genug, um fast das ganze Ruhrgebiet an sich zu charakterisieren.“ Lukas Heinser, Coffee and TV

„Eine sehr amüsante, pointierte Hommage ans Ruhrgebiet und seine Bewohner. Ideal für alle Pottler und Fans von schön derbem Humor.“ Men‘s Health

Darum geht es

Chemiedämpfe, Pommesschranke, Autonarren – einige Klischees übers Ruhrgebiet stimmen, andere stimmten einmal. Als Frank Patalong in den Siebzigern in Duisburg aufwuchs, spuckten die Kokereien an Wochenenden, wenn die Filter ausgeschaltet waren, Schwefel auf die parkenden Autos. Wer am Werkstor über die gelbe Schicht auf dem Lack schimpfte, bekam Waschgeld und schwieg. Konrad Lischka wurde eine Generation später in einem völlig anderen Ruhrpott groß: Er spielte auf Industriebrachen und stillgelegten Güterstrecken. Überall standen alte Gebäude, die niemand mehr brauchte. Ende der Neunziger ging man dort in Industrieruinen-Clubs aus und fuhr wegen Pommes, Frikandeln und der magischen Pilze nach Holland.

Wie sich sich das Ruhrgebiet gewandelt hat, was gleich geblieben ist und wie es heute aussieht, erzählen die Autoren in diesem persönlichen Band mit unverfälschten Blick, weit weg von falscher Industrieromantik. Die Autoren Konrad Lischka und Frank Patalong sind im Ruhrgebiet groß geworden. Jetzt kehren sie zurück, kramen in Erinnerungen und entdecken ihre Heimat neu – zwei Generation erzählen vom Leben im Provisorium, der Einzigartigkeit des Reviers und seiner wunderbaren Bewohner.

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